insideWeekly 04/19
Ultimate Body Pain 333 @ Mount Panorama
Das erste Rennen der Saison sollte auch dieses Jahr wieder eines der härtesten werden. Das UBP verspricht immerhin schon mit seinem Namen den puren Schmerz, die Kombination aus Truck und Bathurst sollte dem natürlich gerecht werden.
Michael Horwath holte sich dabei knapp vor Alexander Hurst die Pole, dahinter starteten Sven Limberger, Aitor Sintes-Galindo und Mark Kiss. Bereits in der ersten Runde konnte Alexander dabei die Führung übernehmen, doch Michael H. konnte seine Chance Lap 4 nutzen und wieder P1 für sich behaupten. Vom sechsten Startplatz aus schlich sich jedoch Michael Schneider langsam nach vorne, bis er in der zwölften Runde der neue Spitzenreiter war.
Doch obwohl Michael S. nun bis zur 52. Runde in Führung bleiben sollte, so leistete auch er sich ein paar Fehler und verlor damit deutlich Zeit und sollte später vorzeitig das Rennen beenden. Kevin Adam war nun am Drücker, während Marian Hensel während seiner Pitstops mehrfach den ersten Rang übernehmen konnte. Doch auch wenn Kevin und Marian nach 333 Meilen nicht einmal 20 Sekunden trennen sollten, so hatten auch diese beiden mehrfach mit dem Fahrzeug und der Strecke zu kämpfen. Kevin konnte dennoch den Sieg nach Hause bringen und damit sein erstes UBP 333 gewinnen.
Hinter Marian kam Mark Kiss mit einer Runde Rückstand ins Ziel, gefolgt von Joan Manero und Andreas Topp. Michael Krafzik, Marius Lederer, Frank Schichterich und Sven Limberger waren die weiteren der 15 Starter, die das Ziel sehen konnten. Mit etwas 'nur' mehr als 1/3 Ausfällen, war das Rennen zwar körperlich wieder gewohnt hart, jedoch sind entweder die Fahrer dieses Jahr sehr gut gewesen oder man sollte sich für 2020 eine Steigerung einfallen lassen.
Class B @ Daytona Int. Speedway
Mit dem Rennen in der Class B stand nun auch das erste Punkterennen in Daytona im Rahmen der VO Speedweek statt. Dabei startete das Geschehen schon in der Qualifikation recht turbulent. Statt einem Einzelfahren waren plötzlich alle Fahrer gemeinsam unterwegs. Witziger Weise werden ausgerechnet auf Superspeedways in echt nicht mehrere Fahrzeuge gleichzeitig auf den Kurs gelassen.
Doch auch wenn Marc Melcher sich dadurch die Pole holen konnte, so kennt jeder die Bedeutung einer Pole in Daytona: Keine. Schließlich konnte Marc erst gegen Rennmitte seine einzige Leadlap holen, zuvor waren vor allem Alexander Hurst, Maik Steinicke und Robert Schweda auf P1 zu finden. Doch schon die erste Caution zeigte einen zweiten 'Bug', der sich eingeschlichen hatte: Der Restart sollte nur noch Single File statt finden, statt gewohnt in zwei Linien.
Besonders Alexander konnte sich nun im Kampf um die Führung durchsetzen und diese schließlich auch 46 Runden lang behaupten. Erst mit den Pitstops nach 79 von 120 Runden gelangte nun Bernd Schmidt auf P1. Zuvor war er eher zurückhalten in den Top10, bzw. Top5 der 32 Starter zu finden.
Bernd sollte seine Führung bis ins Ziel nicht mehr her geben und am Ende nach 45 VO Rennen seinen ersten Sieg nach Hause bringen. Dahinter gab es noch kurz vor Schluss einiges an Durcheinander, so dass Alexander Becker zweiter wurde, gefolgt von Marc Melcher, Rookie Daniel Neumann und Marius Lederer. Da Bernd in der Class B ebenfalls als Rookie geführt wird, konnte Daniel dennoch nicht als bester Neuling das Rennen beenden.
Alexander Hurst wurde am Ende nur noch als elfter gewertet, Mario Kreim komplettierte die Top15, Maik Steinicke war mit P22 nicht einmal in den Top20.