insideDaily 18/19VO Daytona Speedweeks 2019
Mit den Speedweeks in Daytona eröffnet die VO auch dieses Jahr wieder die Saison im Oval. Auch in diesem Jahren stehen dafür gleich vier Termine zwischen dem 23.01. und dem 03.02. und 1238 Rennmeilen an:
23.01. - Class B - 300 Meilen
27.01. - VO Clash 2019 - 188 Meilen
30.01. - Class C - 250 Meilen
03.02. - Class A - 500 Meilen
Die Class B eröffnet bereits am Mittwoch die Speedweeks mit der fünften Auflage des 300 Meilen Rennens. Seit 2014 konnten sich bisher Bernhard Kämmerer, Alexander Abraham, Frank Schichterich und Mark Kiss in die Siegerlisten eintragen. Während die Anzahl der Cautions im letzten Jahr wieder etwas gestiegen sind, ist aber schon lange kein Rennen mehr an die 53 Führungswechsel von 2014 ran gekommen.
Das VO Clash lädt nur wenig später wieder alle Pole Sitter, Daytona 500 Sieger, ehemaligen Clash Gewinner, die Top16 der letzten Class A Saison, sowie Rookie of the Season und Fairplay Award Gewinner der letzten Saison ein, um zum 15. Mal das Special Event auf dem Super Speedway auszutragen. Und obwohl damit seit 2003 im Schnitt 15 Fahrer pro Rennen auf der Strecke waren, konnte nur Thomas Radtke (2005/2006) dieses Rennen mehr als einmal gewinnen. Mit Stöhr, Queisert, Leemann, Hurst, Abraham und Nobis könnten diesmal aber wieder sechs Kandidaten am Start sein, die sich zu Thomas gesellen können. Alexander Hurst ist dabei der einzige, der wie Thomas beide Rennen in Folge gewinnen könnte.
Ende Januar wird die Class C mit dem 250 Meilen Rennen zum 16. Mal die Saison der Trucks eröffnen. Und obwohl diese Serie damit die meisten Rennen über eine identische Distanz zum Saisonauftakt hatte, so konnte in dieser Zeit nur Florian Schmelz (2007/2009) das Rennen zwei Mal gewinnen. Alle anderen 13 Sieger haben bisher dieses Kunststück noch nicht geschafft.
Das große Finale der Speedweeks ist natürlich auch dieses Jahr wieder das Daytona 500 der Class A. Seit 2014 wird bereits dieses Rennen als einziges über die gesamte Saison über 500 Meilen absolviert. Julien Oligo dabei nach den Duels aus der fünften Reihe auf der inside line und sammelte danach 80 Leadlaps, um zum Sieg zu fahren. Ein Jahr später war es Alexander Abraham, der im Outside Duel zwar letzter wurde, mit 26 Leadlaps zum Sieg fahren konnte. 2016 holte sich Alexander schließlich die Pole, aber obwohl er nur 11 Runden in Führung lag, so konnte er auch dieses Rennen gewinnen. Er ist damit der einzige Fahrer mit zwei Siegen beim 500. 2017 war es Marius Lederer, der vom 29. Startplatz aus mit noch weniger Leadlaps (6) zum Sieg fahren konnte, im letzten Jahr startete Matthias Koch dagegen von P4 und sammelte 36 Führungsrunden, um seinen ersten Erfolg in der VO feiern zu können.
Wie hoffen, ihr freut euch ebenso, wie wir, auf die Daytona Speedweeks 2019. Wie man sieht, ist auf dieser Strecke auch im Sim Racing so ziemlich alles möglich. Sowohl der Startplatz, als auch die Leadlaps scheinen keine Aussage über den Sieger zu geben. Und obwohl es sicherlich Erfahrung und Köpfchen benötigt, so haben in der Geschichte der Speedweeks im Rahmen der VO nur sehr wenige ihren Erfolg wiederholen können. Damit sollten auch dieses Jahr wieder spannende Rennen und Überraschungssieger garantiert sein!