insideWeekly 28/19Class A 2019-1 Saisonrückblick
Und damit sind wir auch schon bei unserem letzten Rückblick angekommen, der Class A Season 2019-1.
Matthias Koch, der diese Saison einmal ohne Sieg blieb, konnte sich den fünften Rang mit 101 Punkten Rückstand sichern. In seinen 15 Rennen war er dennoch 10 Mal in den Top10 und vier Mal in den Top5 zu finden. Nur sieben Punkte vor ihm wurde Kevin Adam gewertet. Kevin galt als einer der Titelfavoriten, ist jedoch nach seinem dritten Saisonsieg nach 13 Rennen nicht mehr an den Start gegangen.
Marian Hensel holte sich so noch im letzten Rennen den dritten Platz, war am Ende aber immer noch 70 Punkte hinter dem Titelträger. In 17 Rennen konnte Marian neun Mal in die Top10 und sechs Mal in die Top5 fahren. Sein bestes Rennen war dabei der zweite Platz im vorletzten Rennen in Pocono.
Mit 50 Punkten Rückstand kam Marc Melcher auf den zweiten Platz der Wertung. In 16 Rennen war er 13 Mal in den Top5 und konnte sechs Siege einfahren. Da er jedoch zwei Läufe vor Schluss von der Liga ausgeschlossen wurde, konnte die Führung in der Meisterschaft nicht mehr länger halten.
Champion wurde Gabriel Stöhr mit 551 Punkten. Mit so wenigen Zählern ist bis dato noch niemand Titelträger der Class A geworden, Gabriel schaffte es dennoch mit 14 Top10, 11 Top5 und drei Siegen in 18 Rennen.
Bester Rookie wurde dagegen Sven Limberger, der in 16 Rennen sieben Mal in den Top10 zu finden war und gleich drei Mal um nur einen Platz die Top5 verpasste. Mit 161 Punkten Rückstand wurde er 13. der Gesamtwertung.
Die Teamwertung schnappte sich auch in dieser Serie Rising Star Motorsports, 42 Punkte vor Wild Boyz Motorsports. X-treme Motorsports holte sich P3, gefolgt von Hotlap Racing und iRacers.hu.
Und auch in dieser Serie wurde es im Kampf um den Fairplay Award wieder sehr eng. Zwar blieben nur vier Fahrer ohne Strafen, von denen sogar nur zwei in allen Rennen anwesend waren, aber es sollte ein enges Duell zwischen Johannes Leemann und Marian Hensel werden. Obwohl Marian ein Rennen weniger fuhr, fehlten ihm am Ende 20 Runden auf Johannes, der dadurch den Titel gewinnen konnte.
Und noch etwas Statistik: Am Ende sind 57 Fahrer aus 24 Teams am Start gewesen, 37 davon haben mehr als zwei Rennstarts erlebt. Im Schnitt sind damit knapp 25 Fahrer pro Rennen dabei gewesen (40 allein beim Saisonstart) und haben damit ebenfalls eine gut besuchte Serie gebildet. Dazu gab es gerade einmal 5,6 Cautions pro Rennen, zwei Rennen waren sogar komplett grün. Ohne die Ausrutscher in Martinsville (24 Cautions) und New Hampshire (13 Cautions) wäre der Schnitt sogar nur bei 4 Cautions pro Rennen gewesen. Gleichzeitig gab es aber auch durchschnittlich über elf Führungswechsel unter 5,5 verschiedenen Fahrern pro Rennen. In den 18 Rennen durften zudem acht verschiedene Fahrer zum Sieg fahren, wodurch es in fast jedem zweiten Rennen einen anderen Fahrer in der Victory Lane gab.
Und damit sind wir auch schon am Ende der ersten Jahreshälfte angekommen. Wir hoffen, ihr hattet Spaß und Unterhaltung mit den Rennen, der Liga, sowie der inside und seid auch 2019-2 alle wieder dabei!